Ein Bier für KLOSTERLAND

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Pressemeldung: Ein Bier für KLOSTERLAND

Experten und Bierliebhaber haben am 12. Mai im Kloster Lehnin Geschmack
bewiesen und aus sieben Bieren ihren Favoriten für das KLOSTERLAND gewählt

Lehnin, den 12.05.2017

KLOSTERLAND wird zukünftig ein eigens für den Verein kreiertes „Thai Wit“ in seinen Klöstern ausschenken! Nach mehreren Jahren Reifeprozess der Idee, einem halbjährigen Wettbewerb und vier Monaten Produktions- und Reifezeit konnte am Freitag, den 12. Mai 2017 ein Siegerbier gekürt werden. Möglich machten es fünf engagierte Projektpartner, eine 15-köpfige Expertenjury und 50 Liebhaber des guten Geschmacks die sich im Kloster Lehnin einfanden um die sieben Craft Biere der Berliner Brauerei Straßenbräu zu verkosten und ihren Favoriten zu wählen.

KLOSTERLAND e.V. hatte mit seinen Projektpartnern – der HNE Eberswalde, Manufactum, Straßenbräu und Meiningers CRAFT – Sommeliers, Kenner des Brauprozesses, Mitglieder und Förderer des Vereins, Journalisten, Bierfreunde und Neugierige zum Abschlussevent des Craft Beer Wettbewerb im KLOSTERLAND eingeladen. Nach der Begrüßung der Teilnehmer machte sich die Expertenjury an die Arbeit und wählte aus den sieben Wettbewerbsbieren drei Favoriten aus. Währenddessen führten die Projektpartner in die Welt des handgemachten Bieres ein: Martin Erdmann (Manufactum) und Stefan Beier (KLOSTERLAND e.V.) stellten die Projektidee und die Kooperationspartner vor. Dirk Omlor, Chefredakteur des CRAFT - Magazin für Bierkultur, berichtete aus der Craft Beer Szene in Deutschland und über aktuelle Entwicklungen. Timo Thoennißen, Geschäftsführer und Gründer der Brauerei Straßenbräu stellte sein Konzept vor und gab Einblicke in den Brauprozess. Dr. Christina Bantle, Professorin für Politik und Märkte in der Agrar- und Ernährungswirtschaft an der HNE Eberwalde und Mitgründerin des Vereins Historisches Braugetreide und Braumalz e.V. berichtete von der Wiederentdeckung und dem Erhalt alter Sorten, die teilweise auch für die Wettbewerbsbiere Verwendung fanden.

Aus den sieben Bieren wähle die Jury das Thai Wit, das Dubbel und das Amber Ale – allesamt obergärige Biere um die mönchische Biertradition fortzuführen: Anders als ein Pils gären sie in einer relativ hohen Umgebungstemperatur von 15 bis 20 °Celsius und benötigen keine Kühlung. Die Grundzutaten der Biere sind Wasser, Malz, Hopfen und Hefe und die Herstellung von Bier ermöglichte die Haltbarmachung dieser, sodass Bier schon im Mittelalter ein beliebtes und nahrhaftes Getränk war. Hildegard von Bingen (1098-1179) empfahl daher auch „Cervisiam bibat – man trinke Bier, denn es hebt den Mut und fördert die Regeneration der Seelenkräfte“.

Das Publikum ernannte nach der Verkostung der drei ausgewählten Biere das „Thai Wit“ als seinen Favoriten: Wit kommt ursprünglich aus Belgien und wird mit Weizen, Koriandersamen und Bitterorangenschale gebraut. Als Exot mit Kräutern und Gewürzen, haben wir in den modernen Klostergarten geschaut und dort Zitronengras und Kaffirlimettenblätter gefunden. Klöster haben seit jeher Kräuter und Gewürze angepflanzt, vielfach als Heilmittel. Zitronengras wird traditionell als Heilmittel gegen Bauchschmerzen eingesetzt. Kaffirlimettenblätter haben einen markanten Zitronenduft, der von ätherischen Ölen hervorgerufen wird. Die Blätter sind in der asiatischen Küche weit verbreitet, aber in Europa ein absoluter Exot. Der Einsatz von historischem Braumalz verleiht dem Bier Vollmundigkeit und getreidige Noten.

Für das neue Bier entwickelt ein Markenteam der Projektpartner in den kommenden Wochen nun Corporate Identity und Design, mit dazugehörigem Etikett und verschiedenen Werbemedien. Ab August gibt es das Bier in den Mitgliedsklöstern des KLOSTERLAND e.V. sowie bei Manufactum und bei Straßenbräu selbst. Bis Ende Oktober wird es zum Vorteilspreis verkauft.

Alle Details zum Projekt und zu den Bieren sowie aktuelle Informationen über die Verkaufsorte und den Zeitpunkt der Markteinführung finden Sie unter: www.klosterland.de/Klosterbier

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