Ausflugstipps rund um Kyritz

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Kyritz und Umgebung

Auch bekannt als „Kyritz an der Knatter“, weil an dem Flüsschen Jäglitz, das durch Kyritz fließt, früher zahlreiche Wassermühlen lagen, die schon von weither zu hören waren. Ein Exportschlager aus Kyritz war im ausgehenden Mittelalter ein Bier mit dem freundlichen Namen „Mord und Totschlag“, das u.a. bis nach Lübeck exportiert wurde. Bis zu ihrer Schließung wurde das Bier in der nahe gelegenen Dessower Brauerei gebraut. Die Brautradition des kraftvollen Schwarzbiers wird heute von der Neuzeller Klosterbrauerei fortgeführt.

Der 30jährige Krieg führte auch in Kyritz zum Niedergang der Stadt, die zu einem unbedeutenden Ackerbürgerstädtchen herabsank. Im Zuge der Kreis-Hardenbergschen Reformen wurde Kyritz 1817 Kreisstadt für die Ostprignitz. Der spätere Präsident der DDR, Wilhelm Pieck, verkündete am 2. September 1945 in Kyritz das Programm der Bodenreform, das die entschädigungslose Enteignung von Grundbesitz über 100 ha und die Verteilung an landarme Bauern, Landarbeiter und Vertriebene aus den deutschen Ostgebieten vorsah. 1952 wurde die ehemalige Ostprignitz in die Kreise Kyritz, Pritzwalk und Wittstock geteilt, mit der Kreisneugliederung 1993 ging Kyritz dieses Privilegs verloren.

Ein Tag in Kyritz

Das Stadtbild wird durch einen großen Bestand an Fachwerkhäusern geprägt, deren Sanierung anlässlich der 750-Jahrfeier im Jahr 1987 begann und nach 1990 bis heute kontinuierlich fortgesetzt wurde. Auch Teile der Stadtmauer sind erhalten geblieben.

Der Marktplatz wird von einem klassizistischen Rathaus dominiert, in dessen Ratssaal das Bassewitzschwert ausgestellt ist. Der Überlieferung nach grub sich der Ritter Bassewitz bei seinem zweiten Versuch, die Stadt zu erobern, unter der Stadtmauer durch. Ein im Keller des Gefängnisses festgesetzter Bösewicht hörte Geräusche – so vorgewarnt konnten die Kyritzer Bürger den Ritter beim Durchbruch auf den Markt mit heißem Grützbrei empfangen, den sie ihm über den Kopf gossen. Mit dem ausgestellten Schwert soll der Ritter 1411 hingerichtet worden sein. Ein Brunnen auf dem Marktplatz und eine Figurengruppe erinnern an dieses Ereignis. Ebenfalls im Rathaus aufbewahrt wird eine seltene Kölnische Bibel von 1478.

Die Marienkirche, eine dreischiffig kreuzgewölbte Backsteinkirche aus dem 14. Jahrhundert, ist eine weitere Sehenswürdigkeit der Stadt. Durch Brand wurde sie mehrfach zerstört, im 18. Jahrhundert erhielt sie einen barocken Umbau, 1849 durch Friedrich August Stüler eine neugotische Turmfassade (wegen der besonderen Form im Volksmund auch „Kyritzer Stiefelknecht“ genannt). Der Innenraum zeigt spätgotische Plastiken – Maria und Anna Selbdritt, Altar- und Kanzel aus der barocken Umbauphase, eine Reubke-Orgel (1873) und Kunstwerke wie u.a. Gemälde aus der Rubensschule „Kreuztragung Christi“.

Ein Wochenende in Kyritz und Umgebung

Vorschlag 1

Tag 1: Von Berlin über die A24 bis Neuruppin mit Stadtrundgang und Kaffeetrinken im Café und Restaurant Tempelgarten dann weiter bis Heiligengrabe und Einchecken im Kloster, Abendessen im Klosterhof.

Tag 2: Aufbruch nach dem Frühstück nach Kyritz über Vehlow oder/und Demerthin mit Kirchenbesuch. Klosterbesichtigung (nach Voranmeldung), Stadtrundgang und Kirchenbesuch in Kyritz. Mittagessen (nach Voranmeldung) in Rosenwinkel und anschließend Museumsbesuch Heiligengrabe (oder Führung ab 14 Uhr). 19 Uhr Konzert im Kloster Heiligengrabe (Juni bis August). Abendessen im Klosterhof.

Tag 3: Frühstück, Auschecken, Sonntagsspaziergang auf dem Naturlernpfad „Rote Brücke“ im Stiftsforst von Heiligengrabe und Rückfahrt über Wusterhausen mit Besuch des Wegemuseums. Mittagessen in Kampehl und Besuch der Gruft vom Ritter Kahlbutz (Mumie) in der Ostseite der Kirche. Weiterfahrt über die B167 Richtung A24 oder über die B5 mit abschließendem Besuch in Ribbeck („Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland“) mit Ortsrundgang, Schloss- und Kirchenbesichtigung und ggfs. Kaffeetrinken.

Vorschlag 2

Tag 1: Von Berlin über die A24 Abfahrt Neuruppin Richtung Kyritz. Klosterbesichtigung (nach Voranmeldung), Stadtrundgang und Kirchenbesuch in Kyritz. Mittagessen auf der INSL im Kyritzer Untersee (Frühjahr bis Herbst). Fahrt nach Heiligengrabe über Vehlow oder/und Demerthin mit Kirchenbesuch. Einchecken im Kloster, Abendessen im Klosterhof.

Tag 2: Aufbruch nach dem Frühstück, Besuch des Stifts Marienfließ in Stepenitz (ehem. Zisterzienserinnenkloster), Mittagessen in Meyenburg (Eisenbahnromantikhotel oder Hotel Germania). Am Nachmittag Besuch des Modemuseums Meyenburg oder Führung durch die Klosteranlage Heiligengrabe (14.00 Uhr) mit anschließendem Besuch des Klostermuseums, 19 Uhr Konzert im Kloster Heiligengrabe (Juni bis August). Abendessen im Klosterhof.

Tag 3: Frühstück, Auschecken, Sonntagsspaziergang auf dem Naturlernpfad „Rote Brücke“ im Stiftsforst von Heiligengrabe, Mittagessen in Rosenwinkel (mit Voranmeldung) und Rückfahrt über Wusterhausen mit Besuch des Wegemuseums. Weiterfahrt über die B167 Richtung A24 oder über die B5 mit abschließendem Besuch in Ribbeck mit Ortsrundgang, Schloss- und Kirchenbesichtigung und ggfs. Kaffeetrinken.

Klösterliche Nachbarschaft (www.klosterland.de)

Zisterzienserinnenkloster Lindow (Mark) (54 km östlich): Heute: Klosterruine, im Sommer finden Kulturveranstaltungen statt (www.klosterland.de/Kloster/Lindow).

Dominikanerkloster Neuruppin (37 km östlich): In der Kirche finden regelmäßig Gottesdienste und Konzerte statt (http://bit.ly/1BKxR0q)

Kloster Stift zum Heiligengrabe (30 km nördlich): Wohl das besterhaltende mittelalterliche Kloster der Mark Brandenburg, 1287 gegründet, nach der Reformation in ein adliges Damen-Stift umgewandelt, bis heute Heimat eines evangelischen Frauenkonvents (http://bit.ly/1Mlqumt)

Kloster Stift Marienfließ (55 km nördlich): Die Klosterkirche ist für Besucher geöffnet, die evangelische Stephanus-Stiftung unterhält in einem Teil der Gebäude ein Seniorenzentrum, die Klosterstiftung selbst plant die Einrichtung von behindertengerechten Ferienwohnungen, Gästezimmern und einem Café.

Sehenswertes in der Umgebung und auf dem Weg nach Kyritz

Im Norden von Kyritz:

Demerthin (8 km nordwestlich): Schloss Demerthin – von der Anlage her eines der schönsten Renaissanceschlösser der Mark Brandenburg, 1604 vollendet, vermutlich auf älteren Fundamenten aus der Burgenzeit errichtet. Bis 1945 im Besitz der Familie von Klitzing. Das Gebäude wurde bis Anfang der 1990er Jahre genutzt, u.a. für Wohnzwecke, als Schule und Dorfkonsum, daher viele Umbauten im Inneren. Außenanlage saniert, beherbergt ein kleines Heimatmuseum, auf Anfrage geöffnet. (http://www.museen-brandenburg.de/86.0.html). Spätgotische Dorfkirche, in den 1960er Jahren wurden bei Restaurierungsarbeiten Wandmalereien aus dem 15. Jahrhundert freigelegt, die biblische Geschichten erzählen. Kanzelaltar aus dem 17. Jahrhundert.

Lindenberg (26 km nordwestlich): Prignitzer Kleinbahnmuseum Lindenberg e.V. – Feldbahn und Museum, regelmäßige Fahrtage (u.a. rund um Nikolaus, Februar)

Papenbruch (30 km nördlich): Geburtsort des Orgelbaumeisters Friedrich Herrmann Lütkemüller (1815-1897); im Außenbereich des Landpfarrhofs befindet sich ein „Schaugarten Arche“ – Spaziergang und Café (mit Voranmeldung) (www.schaugarten-arche.de)

Vehlow (10 km nördlich): Sehenswerte Feldsteinkirche aus dem 15. Jahrhundert, seit 1670 umfangreiche Ausbaumaßnahmen, die eindrucksvolle Spätrenaissance-Ausstattung ist bis heute  erhalten. Der spätgotische Marienaltar wurde dabei in einen Renaissance-Aufbau eingefügt.

Wutike (15 km nördlich): Mittelalterliche Feldsteinkirche mit einer Erweiterung aus Fachwerk von 1625; während die Prignitz durch den 30jährigen Krieg allgemein einen Bevölkerungsverlust von ca. 60 % verkraften musste, muss Wutike in dieser Zeit wohl so abgelegen gewesen sein, dass Schutzsuchende in so großer Zahl hierher flohen, dass die Kirche erweitert werden musste.

Im Süden von Kyritz:

Großderschau (24 km südlich): In den 1870er Jahren entstand durch Kultivierung und Trockenlegung von Dosse-, Rhin- und Jägelitzbruch eine Reihe von sog. Kolonien. In diesen neuen Dörfern wurden vor allem Siedler aus dem Ausland angesiedelt. Das Museum Kolonistenhof gibt Einblick in die Zeit der Besiedlung (www.grossderschau.de).

Kampehl (13 km südlich): Dorfkirche aus dem 13. Jahrhundert, am Südportal gotische Sonnenuhr, wahrscheinlich die älteste Deutschlands. In einem Anbau zur Kirche ist die Mumie des Ritter Kahlbutz zu besichtigen (1654-1702), der Legende nach soll er bei einer Auseinandersetzung vor Gericht seine Unschuld beteuert mit einem Schwur beteuert haben mit dem Zusatz, dass seine Leiche nicht verwesen möge, solle er der Schuldige gewesen sein.

Neustadt (Dosse) (15km südlich): Nach dem 30jährigen Krieg wurde aus dem unbedeutenden Dorf durch gezielte Besiedlung (Franzosen, Holländer, Franken) und Aufbau einer Infrastruktur in wenigen Jahren eine prosperierende Stadt. Höhepunkt und bis in die heutige Zeit wirkend: der Aufbau einer Pferdezucht. Heute kann hier die klassizistische Architektur der Gebäude des Haupt- und Landgestüts Neustadt (Dosse) mit dem Landschaftspark besichtigt werden.

Wusterhausen (10 km südlich): Die Stadt ist am Südende einer ca. 20 km langen Seenkette gelegen. Bis ins 16. Jahrhundert war sie ein Zentrum des Salzhandels, der die Stadt wohlhabend machte. Im 19. Jahrhundert wurde sie durch ihre Schuhmacher bekannt und mit dem Spottnamen „Schusterhausen“ versehen, bereits 1858 gab es 98 selbstständige Meister, die weit über den Eigenbedarf der ca. 2000 Einwohnern v.a. für das Militär produzierten. Eine große Anzahl von Fachwerkhäusern prägt das Stadtbild. Unbedingt sehenswert ist das „Wegemuseum“ am Markt in einem der stattlichsten barocken Fachwerk-Bürgerhäuser (www.wegemuseum.de)! Ebenso lohnt ein Besuch der Pfarrkirche St. Peter und Paul, einer dreischiffigen Backsteinkirche mit gedrungenem Westturm aus dem 14. Jahrhundert, die in ihren Ausmaßen an den Wohlstand der Stadt im Mittelalter erinnert und eine Wagner-Orgel von 1742 vorweist (www.kirche-wusterhausen.de). Die Stephanuskapelle (heute Friedhofskapelle) mit mittelalterlichen Wandmalereien lag im Mittelalter vor den Toren der Stadt und wurde vermutlich auch als Pilgerstation (Weg nach Bad Wilsnack) genutzt (Besichtigung nach Voranmeldung).

Im Osten von Kyritz:

Neuruppin (37 km östlich): Die Stadt wurde nach einem großen Stadtbrand 1787 unter der Leitung Bernhard Matthias Brasch als klassizistische Stadtanlage wiederaufgebaut. Sie ist Geburtsstadt von Karl Friedrich Schinkel (1781) und Theodor Fontane (1819). Der Kronprinz Friedrich (später Friedrich II.) war mit seinem Regiment „Kronprinz“ von 1732 bis 1740 in Neuruppin stationiert und ließ einen Teil der Wallanlagen zu einem Garten umgestalten, der heute den Namen „Tempelgarten“ trägt (www.tempelgarten.de). Seit 1810 entstanden „gedruckt bei Gustav Kühn“ die kolorierten Neuruppiner Bilderbögen – Vorläufer der heutigen Illustrierten. Die Klosterkirche St. Trinitatis und die sog. Wichmann-Linde, ein 750jähriger Baum, der an den ersten Prior, Wichmann von Arnstein erinnert, sind die Zeugen des ehemaligen Dominikanerklosters Neuruppin.

Öffnungszeiten und Kontakt offene Kirchen siehe: www.altekirchen.de

Im Westen von Kyritz:

Berlitt (9 km westlich): Berlitt liegt am Pilgerweg Berlin – Wilsnack. Im Gutshaus („Schloss“) wurde eine Pilgerwohnung eingerichtet. Die Dorfkirche wurde 1526 als Wehrkirche errichtet und 1710 um den Turm erweitert. Im Zuge vor Sanierungsarbeiten wurde vor einigen Jahren eine mit Engeln bemalte barocke Holzdecke entdeckt und restauriert. Die Kirche steht Besuchern offen.

Havelberg (30 km südwestlich): Geschichtsinteressierte werden den historischen Stadtrundgang bevorzugen, der Traditionen und mittelalterliche Besonderheiten wieder aufleben lässt, wenn man z. B. Rathaus, Stadtkirche, St. Annen-Kapelle oder die Altstadtplätze und ihre Geschichte unter die Lupe nimmt. Während der BUGA-Zeit vom 18. April bis 11. Oktober 2015 gehören der Dom St. Marien und die Stadtkirche St. Laurentius zum BUGA-Bereich. Der touristische Stadtrundgang offenbart vor allem herrliche Blickwinkel vom Dom auf die Stadtinsel und Havelniederungen und von der Altstadt auf die Werftanlagen, die Domberghäuserzeile und die Spülinsel. Die Wassertourismusmeile führt Sie über die Promenade, die grüne Campinginsel, eine neue Fußgängerbrücke und am Bus- und Schiffsterminal vorbei durch unser idyllisches Wassertouristikzentrum. (www.havelberg.de)

 

Essen & Trinken

Hohe Heide - Kräuter und Heidelbeerhof und Waldcafé, Heiligengrabe

Hotel Klosterhof, Heiligengrabe (www.hotel-klosterhof.net)

In Kampehl befinden sich mehrere Restaurants

Gut Hesterberg mit hofeigenen Produkten und regionaler Gastronomie in Lichtenberg

Gaststätte Lamprecht, Prignitzer Original: sehr rustikale regionale Dorfkneipe mit besonderer Bedienung und Ambiente: Empfehlung Knieperkohl im Winter (Prignitzer „Nationalgericht“, Voranmeldung empfohlen) in Lindenberg

Café und Restaurant Tempelgarten in Neuruppin (www.tempelgarten.de)

Meickel´s Taverne, Empfehlung: zur Spargelzeit, Wild im Herbst, Gänsebraten ab November, Vorbestellung ist empfehlenswert. Kontakt: Tel. 033984-70248, Rosenwinkler Dorfstr 11, Amt Heiligengrabe Blumenthal, OT 6928 Rosenwinkel

Übernachtung

BekeMühle, rustikales Hotel Garni in Dannenwalde (Übernachtung mit Frühstück, weitere Mahlzeiten auf Bestellung) (www.bekemuehle.homepage.t-online.de)

Übernachten auf dem Klostergelände in Heiligengrabe (Gästewohnungen, Klosterhotel, auch Kloster auf Zeit): (www.klosterstift-heiligengrabe.de/wohnen.html)

Gut Burghof in Horst: Gutsanlage von Georg von Blumenthal, Reste der mittelalterlichen Burganlage und Anbauten und Anlagen aus den Folgejahrhunderten bis Mitte des 20. JH. (www.gutburghof.de)

Bluhms Hotel und Restaurant Kyritz (www.bluhms-hotel.de)

Landhotel Heine Kyritz (www.landhotelheine.de)

Pension Hänsel und Gretel, rustikales Landhaus, Schönebeck (www.pensionhaenselundgretel.de)

Aktiv & Natur

Stiftsforst von Heiligengrabe (Nadelbach): Naturlernpfad (Heidelbeeren im August!)

Der 22 km lange „Annenpfad" ist als Rundweg konzipiert und verbindet das Kloster Stift zum Heiligengrabe mit seiner Heiliggrabkapelle, der Wallfahrtskirche Alt Krüssow und der Bölzker Dorfkirche (www.dieprignitz.de/annenpfad.html)

Kyritzer Seenkette: Rundwanderweg, Bootsverleih, Strandbäder Wusterhausen und Kyritz

Pilgerweg Berlin – Wilsnack (über Wusterhausen und Kyritz)

Kreativ

Figuren und Marionettenbau, Lindenberg 67, 16928 Groß Pankow, (www.marion-etten-theater.de)

Feste & Veranstaltungen in Prenzlau und Umgebung:

Lange Nach des Bassewitz in Kyritz – alle zwei Jahre

Kyritzer Knatterminen: Theater im Klostergarten (www.kyritzer-knattermimen.de)

Konzerte in der St. Marienkirche Kyritz (www.altekirchen.de), (www.kirchenkreis-kyritz-wusterhausen.de)

Fotos: unsplash.com

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