Statements

Prof. Dr. Mathias Feige

Geschäftsführer dwif-Consulting GmbH

„Die herausragenden Naturschönheiten und kulturellen Sehenswürdigkeiten von Brandenburg sind im In- und Ausland noch viel zu unbekannt. Wir brauchen Initiativen wie Klosterland, um diesen Schätzen die ihnen gebührende Aufmerksamkeit zu ermöglichen, aber auch, um den Menschen im ländlichen Raum Perspektiven zu geben. Mit dem grenzüberschreitenden Ansatz leistet Klosterland darüber hinaus einen sehr konstruktiven Beitrag für das Zusammenwachsen an einer zentralen Nahtstelle Europas. Bitte langfristig weiter so!“

Dr. Karin Drda-Kühn

Geschäftsführerin Kultur & Arbeit e.V.

"KLOSTERLAND ist eines der wenigen deutschen kulturtouristischen Netzwerke, welche den ökonomischen Mehrwert für möglichst viele Beteiligte als klare Zielsetzung haben. Dies als Qualität in der Netzwerkarbeit aufzubauen und vor allem zu halten, ist eine große Herausforderung für alle Akteurinnen und Akteure, erst recht dann, wenn es sich um ein grenzüberschreitendes Unterfangen handelt. Ökonomisch ausgerichtete Netzwerke sind die Zukunft im Kulturtourismus, und KLOSTERLAND hat in den letzten Jahren konsequent die Erfolgsfaktoren aufgebaut. Günstiger können Voraussetzungen für eine Fortsetzung der Netzwerkarbeit nicht sein.  Deshalb mein klares kollegiales Votum: Unbedingt fortsetzen und die Früchte der Aufbauarbeit ernten!"

Prof. Dr. Dr. Ulrich Knefelkamp

Professur für mittelalterliche Geschichte MItteleuropas und regionale Kulturgeschichte, Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder)

"Im heutigen Europa, in dem die Nationen  gegenüber den Regionen zurückstehen sollten, ist es enorm wichtig, die gemeinsamen Wurzeln  zu  entdecken. Mit diesem Projekt wird das gemeinsame Kulturerbe gepflegt und in das Bewusstsein der Menschen beiderseits der Oder gebracht. So können die Kommunikation und der Kulturtourismus angekurbelt und eine verbesserte Infrastruktur erzeugt werden. Dies ist deshalb auf allen Ebenen zu unterstützen."

Daniel Steiger

 
"Ein Eifelturm? Fehlanzeige! Der Grand Canyon klafft nicht in Brandenburg. Und auch die Chinesische Mauer schlängelt sich nicht durch die Mark. Die Chancen der Brandenburgischen Tourismuswirtschaft mit all ihren Akteuren und Nutznießern kann nur in der Puzzlearbeit liegen. Steinchen für Steinchen entsteht so ein Mosaik, welches Touristen in die Region lockt. Als ein solches Steinchen hat sich in den vergangenen 2,5 Jahren das Klosterland entwickelt. Ein Steinchen welches sogar die Brücke über die deutsch-polnische Grenze schlägt und neue Pfade auf alten kulturellen Verbindungen eröffnet."

Prof. Dr.-Ing. Jürgen Peters

„Ich finde die Initiative Klosterland wichtig und nützlich. Es geht darum, das gemeinsame kulturelle Erbe wertzuschätzen und heute wieder ins Bewusstsein zu bringen. Die Klostergründungen waren beidseits der Oder wichtige Initiierungen unserer heutigen Kulturlandschaft.“

Franziska Siedler, M.A.

 
"...ein funktionierenden Netzwerk ist für Museumsleiter, Touristiker, Gastronomen, Hoteliers, kurz für alle, die von der Bekanntheit eines Ortes abhängig sind sehr wichtig. Die einzelne Einrichtung ist meist viel zu sehr in das Tagesgeschäft eingebunden, als dass es ihr möglich wäre, selbst ein Netzwerk zu errichten. Individuelle Kontakte und Bekanntschaften zwischen musealen Einrichtungen entstehen heute selten, da jede Einrichtung mit der Einwerbung, dem Abrechnen und dem Umsetzten eigener Projekte beschäftigt ist.
Dabei nimmt der Gast eine Region, ein Thema, ein Interessengebiet ganz anders war. Die Klosterkultur in Nordostbrandenburg ist sehr wenigen Reisenden bekannt. Dabei ist sie eng mit der Geschichte des Landes - auch mit der Geschichte nach der Zeit der Reformation- verbunden. Religiöse Kultur, Baukunst und Geschichte sind wichtige Identitätsbausteine, die es zu pflegen und zu vermitteln gilt. Gerade in einem Landstrich, der von Abwanderung geprägt ist, muss regionale Geschichte als identitätsstiftendes Element deutlich stärker betont werden. Daher ist das Bewusstmachen der Klosterkultur nicht nur entscheidend für den Tourismus, sondern auch für die hier lebende Bevölkerung.
Ich spreche mich in meiner Funktion als Leiterin des Klosters Chorin (seit 1.4.2013 kommunaler Eigenbetrieb der Gemeinde Chorin) für die Fortführung der Arbeit des Klosternetzwerkes als Verein aus und hoffe damit auf viele weitere Impulse und ein weiteres Wachstum des bisher bestehenden Netzwerkes."

Prof. Dr. Horst Borgmann

Träger des polnischen Ordens "Missio Reconcilitationis", Stiftskapitelvorsitzender Kloster Lindow

„Sehr geehrte Frau Buschmann, mit der dauerhaften Schaffung eines deutsch-polnischen Klosternetzwerks ist Ihnen ein nicht zu unterschätzender Erfolg gelungen. Zum einen werden die viele Jahrhunderte alten Beziehungen der Klöster im heutigen deutsch-polnischen Raum wieder entdeckt und vertieft. Gleichzeitig wir dadurch der Gedanke der Versöhnung und der Verständigung vertieft. Zum anderen besteht die Möglichkeit, durch koordiniertes Handeln synergetische Effekte bei der Durchführung von Veranstaltungen und der Vermarktung regionaler Produkte zu erzielen. Ich hoffe sehr, dass es gelingen wird, das Netzwerk Klosterland weiter zu entwickeln."