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Bericht zum Symposium KLOSTER.LAND.WIRTSCHAFT

KLOSTER.LAND.WIRTSCHAFT lautete der Titel unseres Symposiums, das vor einem Monat im ehemaligen Zisterzienserkloster Lehnin stattgefunden hat. Auf Einladung der Organisatoren Stefan Beier (Vorsitzender KLOSTERLAND e.V. und Museumsleiter Lehnin) Lara Buschmann (Strategie und Netzwerkmanagement) und Martin Erdmann (Beirat) hatten sich sechs Referenten und ca. 40 Gäste am 9. November in Lehnin eingefunden, um sich dem Themenfeld Klostergarten und Klosterlandwirtschaft zu widmen.
Die Referenten, zur Hälfte Ordensleute, zeichneten ein sehr weitgespanntes Bild des Themas, vom umfangreichen Biolandprojekt über geistliche Aspekte, Fragen der kulturtouristischen Nutzung und Bewahrung historischer Strukturen bis hin zu Themenfindungschancen für Designer und einen Blick auf sehr aktuelle Fragen von Freizeit und Muße.

Eine ausführlichen Zusammenfassung der Beiträge finden Sie hier: Bericht
Eine Pressemeldung finden Sie hier: Kurzversion | Langversion

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2015 - 2018: EUROPETOUR

Wir freuen uns sehr, seit dem 1. September 2015 Partner des europäischen Projekts EUROPETOUR im Rahmen einer dreijährigen "ERASMUS+ – Strategischen Partnerschaft“ sein zu dürfen. Ziel des Projekts ist es, Akteure aus Kultur, Tourismus, Wirtschaftsförderung und Kommunen für den Kulturtourismus im ländlichen Raum zu qualifizieren.

Zunächst werden nun die Voraussetzungen für erfolgreichen Kulturtourismus im ländlichen Raum erfasst, dann entstehen Qualifizierungsmodule für lokale Akteure, die im Kulturtourismus aktiv sind oder es werden wollen. In einem nächsten Schritt werden die europäischen Partner einen Leitfaden zur Nutzung Sozialer Medien im ländlichen Kulturtourismus und zum erfolgreichen Online-Marketing von Kulturschätzen erstellen.

Beteiligt sind folgende Partner:

Weitere Informationen finden Sie in der Presseinformation vom 12.11.2015.

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Einladung zum Symposium KLOSTER.LAND.WIRTSCHAFT

Sehr geehrte Damen und Herren,
Landwirtschaft und Gartenbau sind seit jeher wichtige Pfeiler der abendländischen Klosterkultur. Die Bewirtschaftung der oft ausgedehnten Besitzungen stand und steht auch heute teils noch im Mittelpunkt der Arbeit im Kloster.
Im Rahmen des Symposiums KLOSTER.LAND.WIRTSCHAFT am 9. November 2015 soll das Thema der klösterlichen Landwirtschaft und Gärtnerei aus ganz unterschiedlichen Perspektiven im ehemaligen Zisterzienserkloster Lehnin beleuchtet und gemeinsam diskutiert werden.
 
Ordensleute werden von ihrer Arbeit im Klostergarten und nachhaltiger Landwirtschaft berichten, Historiker auf Spurensuche technischer Innovationen mittelalterlicher Klosterwirtschaft gehen. Wie historische Gartensysteme instandgehalten und touristisch in Wert gesetzt werden können, steht in Zusammenhang mit dem neuen Interesse an Kloster und Garten vor dem Hintergrund der Sehnsucht nach Entschleunigung und freier Zeit. Welche Symbolik der Klostergarten darüber hinaus birgt, zeigt die Perspektive aus dem Designkontext.
 
Veranstaltet wird das Symposium von KLOSTERLAND e.V. im Rahmen eines durch die Landwirtschaftliche Rentenbank unterstützten Projektes zum Themenfeld Klosterlandwirtschaft. Gastgeber ist das 1180 gegründete Zisterzienserkloster Lehnin, heute Diakonissenmutterhaus, Museum und Veranstaltungsstätte und Mitglied des Klosternetzwerks.
 
Das Symposium richtet sich an Praktiker, Experten, Ordensleute, Touristiker, Kultur- und Sozialwissenschaftler und alle weiteren Interessierten. Die Teilnahmegebühr beträgt 20,00 Euro, Mitglieder zahlen den halben Preis. Übernachtungsmöglichkeiten sind im Kloster gegeben, eine Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist möglich.
 
Wir würden uns freuen, Sie in Lehnin begrüßen zu dürfen!

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Wanderausstellung in Lindow (Mark)

Vor wenigen Wochen wurde das ehemalige Zisterzienserinnenkloster Lindow Mitglied im KLOSTERLAND. Das 1230 gegründet Jungfrauenkloster ist heute Sitz des evangelischen Stift Kloster Lindow und liegt auf einer Halbinsel am Wutzsee im Naturpark Stechlin-Ruppiner Land.

Wanderausstellung in der katholischen Kirche: Seit Anfang der Woche können Besucher sich bis Ende des Sommers in der klosternahen katholischen Kirche St. Josef anlässlich der Mitgliedschaft im KLOSTERLAND e.V. durch unsere Wanderausstellung über die Klosterstandorte der Umgebung informieren. Betreut wird die Ausstellung durch den Lindower Eremiten Pater Jürgen Knobel, dessen christliche Einsiedelei die erste ihrer Art im Land Brandenburg und die erste eines Priesters seit dem Mittelalter ist. Die Eremitage erhielt den Namen „St. Bernhard“, benannt nach Bernhard von Clairvaux, der im 12. Jahrhundert den Zisterzienserorden gründete.

Lindower Sommermusiken: Bis Ende August finden in der Kleinstadt mit prächtigen Häusern im klassizistischen Stil darüber hinaus die alljährlichen „Lindower Sommermusiken“ statt. Am 08./15./22. und 29. August können die Besucher in der evangelischen Kirche des Ortes klassischen Konzerten unterschiedlichen Formats lauschen.

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